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SV Askania Coepenick 1913

Im Askania Coepenick dreht sich alles um Fußball, obwohl der gemeinnützige Sportverein prinzipiell offen ist für andere Sportarten. Er hat zurzeit 650 Mitglieder, die im Trainings‐ und Spielbetrieb aktiv sind. Das Trainings‐ und Spielangebot gilt für Kinder ab vier Jahre und reicht bis in den Seniorenbereich, der Mitglieder über 40 Jahre anspricht. Zwar ist der Jugendbereich am stärksten besetzt, aber es gibt auch Herren‐, Frauen‐ und Alt‐Herren‐Mannschaften im Verein. Höhepunkte des Vereinslebens sind die Wettkämpfe im Ligensystem des Berliner Fußballverbandes, an denen der Askania Coepenick mit über 32 Mannschaften teilnimmt. Sie sind gestaffelt in Junioren und Juniorinnen (m/w/d) U6 bis U19, Senioren ab U18 und Senioren Frauen ab U16.

In den Junioren‐Mannschaften von Askania können alle sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahre mitmachen, die Lust auf Fußball haben, über ein ihrem Alter entsprechendes körperliches Koordinationsvermögen verfügenund das nötige Verständnis sowie Zeit für das Erlernen der Sportart mitbringen. Ob diese Fähigkeiten vorhanden bzw. im Kontext der Mannschaftsstärke ausreichend sind, entscheiden die Trainer:innen nach einer vierwöchigen, kostenlosen Probemitgliedschaft.

Die Trainer:innen und Betreuer:innen des Vereins sind mit großem Engagement bei der Sache. Neben regelmäßigen Trainingslagern organisieren sie auch außersportliche Unternehmungen, die Spaß machen und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, für die Kinder und Jugendlichen. Besonders groß ist die Freude, wenn die jungen Fußballer:innen Gelegenheit bekommen, zusammen mit dem 1. FC Union Berlin aufs Spielfeld auflaufen zu dürfen.

Mitglied werden ist nicht schwer. Ihr könnt über die Homepage des Vereins die Kontaktdaten der Trainer:innen nutzen und diese direkt kontaktieren. Deine Bereitschaft zur Anmeldung kann aber auch über ein Onlineformular erklärt werden. Im zweiten Fall meldet sich die sportliche Leitung des Vereins bei Ihnen und bringt Sie oder Ihr Kind mit dem richtigen Trainerteam zusammen, welches dann alle weiteren Einzelheiten mit Ihnen bespricht.

Veranstaltungen

Gemeinsam feiern hat beim SV Askania Coepenick Tradition. Jedes Jahr veranstaltet der Verein eine Saisoneröffnungsfeier und ein Sommerfest. Zwischen diesen beiden Festivitäten findet Turniere und Feriencamps statt. Alle Vereinsmitglieder sowie die eingeladenen Gastmannschaften können am sportlichen Teil der Veranstaltungen teilnehmen. Darüber hinaus erwartet sie ein FußballPlus‐ Angebot von kindgerechten Attraktionen sowie Leckereien vom Grill und Getränken, das auch allen Besuchern des Parks offensteht.

Im Winter finden diverse Hallenturniere statt.

Historisches

Der SV Askania Coepenick 1913 wurde am 1. Juli 2012 gegründet. Wie die Jahreszahl “1913” vermuten lässt, kann er trotzdem auf eine lange Geschichte zurückblicken. Diese verdankt er der Fusion zweier Vorgänger‐Vereine ‐ dem FC Karlshorst 95 und der SG Oberspree 1913.

Die SG Oberspree, deren Gründungsjahr 1913 sich schon damals im Namen widerfand, war ein Köpenicker Verein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst in Ausbau Oberspree und dann in BSG Oberspree umgetauft. Nach der Wende bekam er seinen Traditionsnamen zurück. Der Verein kam über die Kreisliga nie hinaus, bei der Spartakiade 1972 gelang der damaligen A‐Jugend jedoch eine Sensation: Sie spielte sich auf den 1. Platz und ließ dabei sogar den 1. FC Union hinter sich. Im Tor stand Ronny Teuber, der danach bei Union auflief und in der Folge unzählige DDR‐Oberligaspiele und Länderspiele bestritt.

Die Wurzeln des 1995 gegründeten FC Karlshorst liegen in Lichtenberg. Während der Fusionsgespräche der beiden Vereine stand natürlich auch die Frage nach einem neuen Namen im Raum. Da die Spielstätte in der Wuhlheide zu Köpenick gehört, war der erste Namensbestandteil schnell gefunden. Die altertümliche Schreibweise Coepenick ist eine Referenz an die lange Tradition des SG Oberspree 1913. Um sich von anderen Köpenicker Vereinen abzuheben, suchte man nach einem Namenszusatz und fand ihn in der Geschichte.

Das Gebiet des heutigen Köpenick war vom 8. Jahrhundert bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts von Slawen besiedelt. Die Askanier, ein deutsches Uradelsgeschlecht, hatten unter Albrecht dem Bären großen Anteil an der deutschen Besiedlung des slawischen Territoriums und gründeten schließlich die Mark Brandenburg. Die Entscheidungsschlacht fand 1157 statt. Zufälligerweise war diese Zahl auch mal die Postleitzahl von Karlshorst. Der Name Askania Coepenick 1913 war geboren ‐ eine Schnittmenge aus der Geschichte der SG Oberspree und der lokalen Tradition des FC Karlshorst.

Sport- und Spielzeugverleih am FEZ

Der Sport‐ und Spielzeugverleih befindet sich an der Stirnseite der FEZ‐Schwimmhalle. Er verleiht alles, was Räder hat, und noch mehr für kleine Outdoorfans: Moon‐Cars, Dreiräder, Fahrräder, Laufräder, Roller, Bobby‐Cars und Anhänger, aber auch Mini‐Skateboards, Stelzen, Kegelspiele, Federballschläger, Bälle, Tischtenniszubehör und mehr.

Sport Jugendclub Arena Wuhlheide

Das Angebot des Sport Jugendclubs (SJC) Arena Wuhlheide richtet sich an Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Treptow‐Köpenick. Alle, die Lust haben, ihre Freizeit lieber gemeinsam als allein zu verbringen, sind willkommen. Neben allgemeinen Freizeitangeboten wie Billard, Tischkicker, Snooker, Tischtennis, Darts sowie Brett‐ und Gesellschaftsspielen bietet der SJC Arena vor allem sportliche Aktivitäten an.

Auf dem Programm stehen u. a. Wassersport, Beachvolleyball, Boxgymnastik, Golf, Klettern bzw. Bouldern, Slackline, Tanzen und Tennis. Es gibt einen modernen Fitnessraum, in dem die jugendlichen Besucher nach einer Einweisung durch die Trainer/innen selbstständig und ohne Aufsicht trainieren können. Das Mindestalter liegt hier allerdings bei 14 Jahren. Außerdem engagiert sich der SJC Arena im Gesundheitssport. Mit moderatem und zielgerichtetem Training, Ernährungsberatung und konsequenter Stärkung des Selbstbewusstseins vermittelt er Präventions- und Regulierungsstrategien gegen Übergewicht und Adipositas bei den Heranwachsenden.

Einige der Angebote sind kostenpflichtig, allerdings in vertretbarem Rahmen. Eine aktuelle Preisliste finden Sie auf der Website des SJC hier.

Mit seinem Erlebnisgarten lädt der SJC Arena Jugendgruppen und Schulklassen zu Teambuildingtagen und anderen Tagesaktionen in die Wuhlheide ein. Interessante Erfahrungen und gemeinsames Spaßhaben sind hier inklusive. Es gibt ein Trampolin, einen Zick‐Zack‐Kurs über das Arena‐Moor, einen Klanggarten, einen mehr als 50 m langen Barfußpfad und zwei Vertrauens‐Falltürme.

Veranstaltungen

In den Schulferien stehen täglich abwechslungsreiche Veranstaltungen zur Auswahl – vom Ferienbrunch über Kinotage, Museumsbesuche und gemeinsames Grillen bis hin zu sportlichen Aktivitäten. Eine Weihnachtsfeier im Dezember beschließt dann den Veranstaltungsreigen des Jahres. Die Kosten variieren je nach Angebot, einige Aktivitäten sind kostenfrei. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite von Arena.

Historisches

Der SportJugendClub (SJC) Arena Wuhlheide ist ein Projekt der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH, eine Trägerorganisation des Vereins für Sport und Jugendsozialarbeit e.V., und wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Als regionales Jugendzentrum bereichert er die Jugendarbeit des Bezirks und wendet sich mit seinem Angebot an Heranwachsende im Südosten Berlins. Im Mittelpunkt stehen sportorientierte Jugendsozialarbeit und soziale Trainings, die in einem erweiterten Kontext Teil der Präventions‐ und Ressourcenförderung im Jugend‐, Gesundheits‐ und Sportbereich sind.

Um seinen Auftrag erfüllen zu können, bündelt der SJC Arena verschiedene gesellschaftliche Kräfte und Akteure im Bezirk Treptow‐Köpenick. Außerdem pflegt er eine geistige und praktische Willkommenskultur für Geflüchtete in seinem Einfluss‐ und Akteursbereich, die von Mitarbeitern und Besuchern gleichermaßen unterstützt wird.

Der SJC Arena residiert seit 1993 in den Räumlichkeiten des ehemaligen „Sporthauses Wuhlheide“. Nach gründlicher Renovierung des Gebäudes wurde es am 8.3.1995 neu eröffnet.

Sommerbad Wuhlheide

Heißer Sommertipp: Ganz entspannt baden gehen und Licht und Luft in der Wuhlheide genießen.

Das Sommerbad in der Wuhlheide ist bei schönem Wetter ein beliebter Anziehungspunkt für Familien, Kinder und Jugendliche. Ein 25 Meter langes Schwimmbecken sowie ein Mehrzweckbecken mit Kinder‐ und Babyrutsche laden zu sportlicher Betätigung und fröhlichem Badespaß ein. Es gibt eine Liegewiese sowie einen Kinderspielplatz mit Klettergerüst und Wippe. Da Bewegung an der frischen Luft bekanntlich hungrig macht, bieten ein Imbiss und ein Verkaufsstand kleine Speisen, Getränke und Leckereien.

Historisches

Das Freibad in der Wuhlheide ist so alt wie der Park selbst. Dessen gartenbauliches Konzept sah von Anfang an neben landschaftlich gepflegten Ruhearealen und naturnahen Waldzonen auch Bereiche für die aktive Erholung vor. Dazu gehörte das Freibad „Licht‐ und Luftbad Wuhlheide“. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfielen die gärtnerischen Anlagen zwar in einen Dornröschenschlaf, aber das Freibad wurde weiter genutzt. Im Zuge der schrittweisen Rekonstruktion des historischen Parkbereichs, die Ende der 1990er Jahre begann, wurde das Bad aufwändig im Stil der 1920er Jahre saniert. Betreiber sind die Berliner Bäder Betriebe.

Schwimmhalle im FEZ-Berlin

Die großzügige Schwimmhalle im FEZ‐Berlin hat alles, was ein „amtliches“ Hallenbad ausmacht, und eignet sich besonders für sportliche Schwimmer. Das ganze Jahr über (Sommerferien ausgenommen) kann man hier auf 8 Bahnen à 50 Meter seine Bahnen ziehen, und das bei angenehmen 27 °C. Mit einer Gesamtfläche von 1.282 m2 ist das Schwimmbecken auch in Stoßzeiten selten überfüllt. Es gibt ein 1m‐ und ein 3m‐Sprungbrett, an den Beckenrändern laden warme Bänke und Relaxliegen zum Ausruhen ein. Eine Tribüne mit 300 Plätzen zeugt vom Wettkampfniveau der Halle.

Für Kinder ist im Normalbetrieb ein Bereich abgetrennt, wo sie sich mit einer aufblasbaren Wasserschlange und weiteren Schwimm‐ und Spielgeräten austoben können. An der Stirnfront der Schwimmhalle liegt ein 8 x 12 m großes Lehrschwimmbecken. Fachangestellte für Bäderbetriebe halten an den Beckenrändern Wacht.

Für den kleinen Hunger gibt es ein Bistro, an dessen Tischen man ohne Umstände in Badekleidung Platz nehmen kann. Das Angebot umfasst Getränke, Snacks, kleine Speisen sowie Kaffee & Kuchen.

Historisches

Die Schwimmhalle im FEZ-Berlin wurde am 3. Oktober 1979 eröffnet. Sie gehört seit Beginn zum Konzept des Hauses.

Pferdesportpark Berlin Karlshorst e. V.

Der Pferderennsport hat eine lange Tradition in der Wuhlheide. Bis heute finden hier das ganze Jahr über spannende Trabrennen statt – ein faszinierendes Erlebnis für Pferdefreunde jeden Alters. Schon ab einem Euro können Sie mitfiebern. Hauptrenntage sind Freitag und Sonntag. Außerdem gibt es spezielle Familienrenntage mit buntem Rahmenprogramm für Kinder.

Auch unabhängig von den Renntagen ist der Pferdesportpark Karlshorst ein lohnendes Ausflugsziel. Wer gern mal selbst die Zügel in die Hand nehmen möchte, kann sich bei der Traberfahrschule im Sulky‐Fahren üben. Auch tolle Kindergeburtstage lassen sich auf der Rennbahn feiern. Kakao, Kuchen, Hufeisenwerfen und natürlich Reiten sind bei diesen Anlässen inklusive.

Im Pferdesportpark Karlshorst können Sie sogar für kleines Geld Pferdebesitzer werden, indem Sie Anteile an Rennpferden erwerben.

Veranstaltungen

Das große, offene Gelände des Pferdesportparks bietet auch die perfekte Kulisse für Volksfeste und Partys. Jedes Jahr finden hier z. B. die Deutsch‐Russischen Festtage statt. Ein sportliches Highlight war die Weltmeisterschaft der Islandpferde, die 2019 bereits zum zweiten Mal auf dem Gelände veranstaltet wurde. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsplan auf der Website des Pferdesportparks Karlhorst.

Historisches

1883 erwarb der Charlottenburger „Verein für Hindernis‐Rennen“ von Sigismund von Treskow rund 300 Morgen Land in Karlshorst, um hier eine Hindernisbahn zu errichten. Sie wurde 1884 eröffnet und entwickelte sich bald zur berühmtesten Hindernisbahn in ganz Europa. Die Renntage waren gesellschaftliche Ereignisse, bei denen es auch ums Sehen und Gesehenwerden ging.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der sowjetische Stadtkommandant Bersarin die Anlage zur Trabrennbahn umbauen und erweiterte sie bei dieser Gelegenheit flächenmäßig um fast das Doppelte. Zu DDR‐Zeiten wurde sie vom VEB „Trabergestüte und Trabrennbahn“ betrieben.

Zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung hatte die Trabrennbahn ihre besten Zeiten bereits hinter sich. Um die marode Anlage erhalten zu können, wurde ein Teil des Geländes verkauft, einige Stallgebäude, das Casino und die Reithalle wurden abgerissen. Übrig geblieben sind knapp vier Quadratkilometer Gelände, die heute vom Verein Pferdesportpark Berlin‐Karlshorst e.V. betreut werden. Ihm ist es zu verdanken, dass die Besucherzahlen und Wettumsätze wieder steigen und sich Sponsoren gefunden haben. Außerdem verkaufte er 2016 ein ca. 100.000 Quadratmeter großes, bis dahin brachliegendes Teilstück an die Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin‐Ost, die dort das bundesweit größte Pferdesport‐ und Reittherapiezentrum errichtet hat.

Kletterwald Wuhlheide

Berlins erster Kletterpark bietet Freizeitspaß für Kinder und Erwachsene, die hier den Wald mal aus der Vogelperspektive erleben können. 11 Parcours mit mehr als 160 Kletterelementen decken alle Schwierigkeitsstufen von leicht bis sehr schwer ab. Über Wackelbrücken, pfeilschnelle Seilbahnen, auf Fahrrad oder Skateboard geht’s von Baum zu Baum. Ein durchgängiges Sicherungssystem garantiert Kletterspaß bis in die höchsten Wipfel. Ob Familienausflug, Wandertag oder Workout am Feierabend und am Wochenende – im Kletterwald kommt jeder auf seine Kosten.

Für Kinder von 3 bis ca. 7 Jahren und mit einer Körpergröße unter 1,30 m stehen vier Zwergenparcours zur Verfügung, in denen Erwachsene mitklettern dürfen. Ältere bzw. größere Kinder und Erwachsene können sich in den übrigen 7 Parcours ausprobieren. Erfahrung ist nicht nötig. Das Kletterwaldteam führt halbstündig in die Parcours ein und zeigt, wie’s geht. Anschließend können die Besucher zwei Stunden klettern. Minderjährige Kinder müssen übrigens in Begleitung einer Betreuungsperson kommen. Falls diese nicht klettern, sondern nur staunen will, muss sie auch keinen Eintritt zahlen.

Ein ganz besonders Angebot des Kletterwaldes sind Teamtrainings für Schulklassen. In ungezwungener Atmosphäre, inmitten der Natur, können die Kinder bei der gemeinsamen Bewältigung von Aufgaben ihre Teamfähigkeit kennenlernen und ausbauen. Insgesamt stehen vier Teamtraining‐Module zur Auswahl, die unterschiedlich aufgebaut sind. Das Modul „Geocaching“ kommt ganz ohne Klettern aus.

Der Kletterwald ist auch eine gute Adresse für Kindergeburtstage. Statt Topfschlagen oder Blinde Kuh gibt es hier eine Geburtstagsparty mit Fun und Action. Die Anmeldung für die Kindergeburtstage erfolgt über die Webseite. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen zu Preisen, Voraussetzungen fürs Klettern, Reservierungen für Gruppen und Schulklassen etc.

Historisches

Der Kletterwald Wuhlheide war der erste Kletterwald überhaupt in Berlin. Er wurde 2008 als private Unternehmung von Henrike Janczik gegründet und ging damals zunächst mit 4 Parcours an den Start. Seither wurde er kontinuierlich weiterentwickelt.

Kleine Schwimmhalle Wuhlheide

Eigentlich ist die Kleine Schwimmhalle in der Wuhlheide gar nicht so klein – immerhin beherbergt sie drei Schwimmbecken: ein 12,5 m langes Becken für Schwimmer, ein 12,5 m langes Nichtschwimmerbecken und ein Babybecken. Die Wassertemperatur liegt in allen drei Pools bei gemütlichen 32 °C. Für Menschen mit Behinderung stehen zwei Behindertenumkleidekabinen mit Dusche/WC, ein Wasserrollstuhl und ein Lift zur Verfügung. Da die Außenwände der Schwimmhalle aus großen Glasfronten bestehen, fällt nicht nur viel Licht ins Innere – die Besucher haben auch Ausblick auf die schöne Natur der Wuhlheide.

Historisches

Die Kleine Schwimmhalle wurde 1964 gebaut. Sie hatte damals eine 25 m langes Becken und war als Ort gedacht, an dem Schwimmer trainieren und Wettkämpfe austragen konnten. 1990 musste sie wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Vier Jahre lang wurde sie für 5 Millionen DM saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Seit 1996 gehört die Kleine Schwimmhalle zu den Berliner Bäder-Betrieben.

Inklusives Pferdesport- und Reittherapiezentrum

Menschen mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam arbeiten, Freizeit gestalten und Sport treiben. Platz für 90 Pferde gibt es auch.

Das Inklusive Pferdesport- und Reittherapiezentrum Berlin-Karlshorst ist ein Projekt der Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin-Ost. Es wurde im Oktober 2019 fertiggestellt und bietet auf 100.000 m2 beste Voraussetzungen für Mensch und Pferd. Es gibt auf dem Gelände Boxen, Paddockboxen und eine Offenstallhaltung für 90 Pferde mit verschiedensten Auslauf- und Weideflächen, eine Therapiehalle (20 x 40 m), einen Therapie-Außenplatz (20 x 40 m), eine große Reit- und Voltigierhalle (20 x 60 m), einen großen Außenreitplatz (50 x 80 m) sowie drei Longierplätze. Die gesamte Infrastruktur ist in barrierefreier Bauweise gestaltet.

Die Arbeitsschwerpunkte des Inklusiven Pferdesport- und Reittherapiezentrums liegen in den Bereichen Sport, Therapie, Wissenschaft, Veranstaltung und Pferdepension. Unter sportlichen Gesichtspunkten eröffnet die Einrichtung Möglichkeiten im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport, zu denen neben Einstiegs- und Schnupperkursen irgendwann auch Lehrgänge für Reitlehrer in Theorie und Praxis gehören sollen. Für die Angebote, die von qualifizierten Therapeuten und Trainern geleitet werden, stehen neun ausgebildete hauseigene Pferde zur Verfügung.

Die Angebote im Therapeutischen Reiten sind vielfältig und umfassen Hippotherapie, die heilpädagogische und pädagogische Förderung mit dem Pferd, die ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd sowie pferdegestützte Psychotherapie. Das Zentrum engagiert sich außerdem in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Therapeutischen Reitens. Es fördert und unterstützt wissenschaftliche Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet und kooperiert dafür mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen sowie dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.

Zu guter Letzt bietet das Inklusive Pferdesport- und Reittherapiezentrum Pferdeliebhabern die Möglichkeit, ihre eigenen Pferde hier einzumieten und die modernen und weitläufigen Anlagen mitzunutzen.

Veranstaltungen

Auf dem Gelände des Inklusiven Pferdesport- und Reittherapiezentrum haben verschiedene Veranstaltungsformate ihren Platz. Dazu gehören Reitsportveranstaltungen für Reiter mit geistiger Behinderung in Kooperation mit Special Olympics Deutschland sowie für Reiter mit körperlicher Behinderung in Kooperation mit dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten, dem Deutschen Behindertensportverband und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. In Zusammenarbeit mit dem Landespferdesportverband Berlin/Brandenburg sind außerdem Veranstaltungen für Reiter ohne Behinderung geplant. Außerdem werden regelmäßige Inklusive Reitsportveranstaltungen auf dem Plan stehen. Es lohnt sich also, den Veranstaltungskalender des Inklusiven Pferdesport- und Reittherapiezentrums im Auge zu behalten.

Bereits geplante Veranstaltungen:

  • Juni 2021: Reit- und Voltigierwettbewerbe im Rahmen der Landesspiele Special Olympics Berlin/Brandenburg
  • September 2021: Inklusive Pferdesportveranstaltung

Historisches

Das Inklusive Pferdesport‐ und Reittherapiezentrum wurde nach dreijähriger Bauzeit am 25. Oktober 2019 fertiggestellt. Zur Finanzierung in Höhe von 10 Millionen Euro trugen sowohl die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin als auch ein durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband vermitteltes Bundesdarlehen bei. Seit März 2019 fördert die Aktion Mensch das dreijährige Projekt „Reiten inklusiv: Pferdesport gemeinsam gestalten“. Gemäß dem Zweck der Stiftung Rehabilitationszentrum Berlin‐Ost dient auch das Inklusive Pferdesport‐ und Reittherapiezentrum der Förderung des Wohlfahrtswesens. Im Fokus steht die komplexe Rehabilitation von Menschen aller Altersklassen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen an der Teilhabe, die Prävention von Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen, die Betreuung von hilfs‐ und pflegebedürftigen Menschen sowie die Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die besonderer Zuwendung bedürfen.

Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin

Abtauchen in eine Welt voller Abenteuer, Fantasie, Musik und Poesie

„Wenn ich auch nur eine Kinderseele glücklich gemacht habe, dann bin ich zufrieden.“ Diesem Credo ihrer Namenspatronin fühlt sich auch das Team der Astrid‐Lindgren‐Bühne verpflichtet. Wie die weltbekannte schwedische Kinder‐ und Jugendbuchautorin verzaubert es sein junges Publikum mit einem vielseitigen Programm und ermutigt die Kinder, zu sich selbst zu stehen und ihrer Fantasie und Neugierde unbekümmert zu folgen. Die Astrid‐Lindgren‐Bühne hat 559 Plätze und zeigt neben Gastspielen aus dem Musik‐, Tanz‐ und Puppentheaterbereich vor allem eigene Repertoirestücke nach Astrid Lindgren wie „Pippi Langstrumpf“, „Mio, mein Mio“ oder auch „Der kleine Wassermann“ nach Otfried Preußler.

Rund um ausgewählte Stücke bietet die Astrid‐Lindgren‐Bühne außerdem ein theaterpädagogisches Rahmenprogramm, zu dem vorbereitende Unterrichtsmaterialien für Lehrer/innen, nachbereitende Workshops mit erfahrenen Theaterpädagogen sowie Bühnenführungen und Schauspielergespräche gehören.

Veranstaltungen

Das aktuelle Programm der Astrid‐Lindgren‐Bühne finden Sie auf der Homepage der Bühne.
Seit 2009 veranstaltet die Astrid‐Lindgren‐Bühne außerdem regelmäßig Grundschultheatertage mit verschiedenen Workshops für Schüler/innen aus ganz Berlin.

Historisches

Das Kindertheater existiert bereits seit Gründung des Hauses im Jahre 1979. Zu DDR‐Zeiten gab es ein eigenes Kinderensemble, die Stücke wurden im Haus inszeniert. Bis 2007 hieß der Veranstaltungsort einfach nur „Große Saal“. Im Zuge des Astrid‐Lindgren‐Jahres 2007 erhielt das Kindertheater im FEZ dann den Namen Astrid‐Lindgren‐Bühne.

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